BJV-Kreisgruppe Oberviechtach

Zwischen den Jahren …

Liebe Waidkameradinnen und Waidkameraden, liebe Freunde unserer Kreisgruppe,

ein uns alle forderndes Jahr geht zu Ende. Veränderungen in den Revieren, zunehmende Nutzungskonflikte und steigende Erwartungen an Wild, Wald und Flur machen deutlich: Jagd ist heute mehr denn je verantwortungsvolles Handeln im Ganzen. Sie verbindet Fachwissen, praktische Erfahrung und den respektvollen Umgang mit der Natur.

Zum Jahreswechsel danken wir all jenen, die diese Verantwortung zusammen mit uns tragen: der Land- und Forstwirtschaft, den Grundeigentümern, Naturnutzern und allen, denen die Bewahrung der Schöpfung ein gemeinsames Anliegen ist. Nur im Miteinander kann es gelingen.

Mit Blick auf die kommenden Monate zeichnet sich ab, dass Anpassungen im Jagdrecht auf Bundes- und Landesebene anstehen. Diese Debatten sollten offen, sachlich und auf Augenhöhe geführt werden. Die Jägerschaft bringt dabei unverzichtbare praktische Erfahrung ein – und ist bereit zum Austausch mit allen Beteiligten, um Lösungen zu entwickeln, die dem Wild, seinen Lebensräumen und den Menschen gleichermaßen gerecht werden.

2026 steht zudem im Zeichen des Rotwilds – als Wildtier des Jahres. Damit rückt unsere größte heimische Wildart stärker in den Fokus, als es lange der Fall war. Rotwild steht sinnbildlich für großräumiges Denken, fachliche Kompetenz und eine Jagd, die Verantwortung über Reviergrenzen hinaus übernimmt.

Diesen Aufgaben wollen wir uns stellen – mit Augenmaß, Weitsicht und waidgerechter Haltung.

Ihnen und Ihren Familien gesegnete Weihnachten, erholsame Feiertage sowie Gesundheit, sichere Jagden und allzeit Waidmannsheil im neuen Jahr,

Ihr

Alexander Flierl